Handbuch “Java ist auch eine Insel”

Diejenigen unter euch, die mit Java programmieren oder sich zumindest damit befassen, kennen sicherlich das umfassende Handbuch “Java ist auch eine Insel” von Christian Ullenboom.

Das Fachbuch beschäftigt sich mit grundlegenden Themen wie Threads, Swing, Netzwerkprogrammierung, Java Beans, RMI, XML und Java, Servlets und Java Server Pages sowie JDBC als auch mit weiterführenden Elementen der Programmiersprache Java. Dabei kann sich der Leser langsam an Java herantasten und die ersten Bekanntschaften mit der Programmiersprache knüpfen. Mittlerweile hat sich die Publikation als umfassendes Standardwerk für Java-Einsteiger, Studenten und Umsteiger etabliert.

Die Inhalte werden spielerisch und humorvoll an den Leser übermittelt. Zusätzlich ist die Einführung in die Sprache Java anschaulich und konsequent praxisorientiert. Besonders vorteilhaft ist dabei, dass zu jeder Ausführung ein ausführliches Codebeispiel aufgezeigt wird sowie weiterführende Aufgaben zum selbständigen Programmieren motivieren.

Die mittlerweile zehnte Auflage von “Java ist auch eine Insel” umfasst 1.308 Seiten und kann kostenlos als OpenBook auf Galileo Computing heruntergeladen oder auch als gedruckte Version mit einem Preis von 49,90 € versandkostenfrei bestellt werden.
Ich kann das Werk jedem, der großes Interesse am Programmieren hat oder einfach nur sein Java auffrischen möchte, herzlichst empfehlen. Vor allem bei der Programmierung mit Android führt kein Weg an diesem Nachschlagewerk vorbei, da Java das Grundgestein für Android-Programmierung ist.

“Java ist auch eine Insel” als OpenBook: http://goo.gl/Ilbo6
“Java ist auch eine Insel” bei Galileo Computing: http://goo.gl/gOZx3

Java ist auch eine Insel

Apple übernimmt Produktion von Prozessoren

Die Gerüchteküche rund um Apples Produkte ist wieder am überkochen. Dieses Mal geht es um die auf den ARM-basierenden Apple‐AX‐Chips, die Apple für seine iOS‐Geräte produzieren ließ. So wurde der allererste AX‐Prozessor im Jahre 2010 im ersten iPad verbaut. Die Produktion der Prozessoren wird derzeit noch von Samsung, Apples größtem Konkurrent in Sachen Smartphones, übernommen.

Die aktuellsten Nachrichten lassen allerdings vermuten, dass Apple sich langfristig von seinen Produzenten und Zulieferern lösen möchte, um mehr Bereiche selbständig abdecken zu können.
Apple solle neuerdings laut SemiAccurate, einem amerikanischen Technik‐Magazin, sogar eine eigene Fabrik zur Produktion von Chipsystemen aufgekauft haben, um die Herstellung in Zukunft absichern zu können und somit die Abhängigkeit zu anderen Unternehmen zu verringern. Auch heißt es in dem Beitrag “Apple has a fab, will make their own chips“, dass Apple hierfür eine Verhandlung mit dem taiwanesischen Hersteller TSMC, welcher kürzlich einen Vertrag mit Apple aushandelte, eingehe.

Bei der Fabrik in Taiwan solle es sich derweilen um ein Unternehmen handeln, das den Namen United Microelectronics Corporation, kurz UMC, trägt und bereits seit 1980 besteht. Es könne laut Mac Rumors und 9 to 5 Mac Apple in der Produktion von Chipsystemen aushelfen.

Die Behauptungen klingen soweit nicht ganz unrealistisch, da Apple die Zulieferer-Kette womöglich diversifizieren möchte, um sich nicht von einzelnen Unternehmen abhängig zu machen und somit im Ernstfall weiterhin die Herstellung zu gewährleisten.
Man muss allerdings erwähnen, dass SemiAccurate in der Vergangenheit mehrfach falsch lag. So spekulierte das Magazin vor rund zwei Jahren, dass Apple bei den Mac‐Computern den Übergang von Intel-Chips auf ARM-Prozessoren plane, was nicht der Fall war.

Apple Prozessor

App der Woche #2: AirDroid

Es ist Freitag und somit wieder Zeit für das Format “App der Woche”. Mein absoluter Favorit dieser Woche ist die durchaus effektive Android Applikation AirDroid, um genauer zu sein AirDroid 2, der offizielle Nachfolger des ersten Dateimanagers von Sand Studio.

Obwohl die App erst vor wenigen Monaten die Betaphase erfolgreich abgeschlossen hat, ist die Partizipation und Resonanz gewaltig. Mit etwa 110 tausend überaus positiven Bewertungen und einer durchschnittlichen Beurteilung von 4,7 gehört AirDroid zu den erfolgreichsten Apps im Google Play Store.
Entwickelt wurde AirDroid von Sand Studio, welches unter anderem den Task Manager und den File Manager als Applikation für das Android Smartphone programmierte. Noch konnte allerdings keiner dieser Programme an den Erfolg von AirDroid anknüpfen.

Doch was kann AirDroid nun? ‐ Einfach erklärt ermöglicht AirDroid bequem und völlig kabellos den Zugriff auf Anwendungen, Nachrichten, Fotos und Systemdateien eines Android-Gerätes von dem Computer aus. Dabei bietet die Applikation einen kompletten Einblick in alle auf dem Smartphone oder Tablet befindenden Daten sowie die Möglichkeit, diese von dem Computer, ohne eine Software installieren zu müssen, zu verwalten.

Nachdem man das Programm auf dem Android-Gerät installiert hat, wird lediglich ein gemeinsames Netzwerk benötigt. Ist dieses eingerichtet, kann sich der Nutzer auf AirDroid registrieren oder alternativ von seinem Benutzerkonto auf Google, Facebook oder Twitter anmelden.
Der Datenaustausch zwischen dem Android-Gerät und dem Computer läuft über die Server von AirDroid. Dementsprechend ist das zur Verfügung stehende Datenvolumen begrenzt. Free-Usern stehen 100 MByte im Monat zur Verfügung, zahlenden Premium-Nutzern sogar 1 GByte.
Ein darüber hinaus überaus hilfreiches Feature ist die Lokalisierung des mobilen Gerätes. Sollte das Smartphone oder das Tablet nicht mehr auffindbar sein, kann das Android-Gerät mittels AirDroid geortet werden.

Meines Erachtens ist AirDroid ein absolutes Muss für jedes Android Smartphone. Besonders diejenigen unter euch, die stets einen kompletten Überblick über alle Handy-Daten haben möchten und denen die Datenverwaltung über das Smartphone zu viel Zeit beansprucht, kommen um dieses Programm nicht herum.

“AirDroid Philosophie: Ein Kabel weniger ‐ Ein Screen weniger ‐ Eine Sorge weniger.”

AirDroid im Google Play Store: http://goo.gl/KoLPt

AirDroid

Jelly Bean als unangefochtener Spitzenreiter

Für Google war es ein harter Kampf um den guten Ruf:  So hatte Android Gingerbread 2.3 mit großem Abstand die Verteilungsstatistiken letzter Monate angeführt, obwohl Google die Betriebssystemversion bereits Anfang Dezember 2010 vorgestellt hatte und Gingerbread somit zweieinhalb Jahre alt ist.
Aufgrund dieser Tatsache hatte das Android OS mehr oder weniger einen schlechten Ruf, da ihm oftmals Fragmentierung als auch eine erlahmende Update-Politik vorgeworfen wurde.

Seit geraumer Zeit veröffentlicht Google in regelmäßigen Abständen Zahlen und Statistiken zur Verteilung des Android, die leider die genannten Vorwürfe wiederspiegelten.
Als die Android Developers allerdings diese Woche die neue Verteilungsstatistik in einem Zeitraum vom 25 Juni bis zum 08. Juli 2013 veröffentlichten, gab es eine kleine Premiere mit positiven Aussichten.
Das noch bisher im Juni mit 36,5 % führende Gingerbread, wurde nun endgültig vom derzeit aktuellen Android Jelly Bean 4.1 und 4.2 mit stattlichen 37,9 % vom Thron gestoßen und ist somit, wie in der Statistik ersichtlich, die am häufigsten installierte Version.

Verteilungsstatistik von Android Developers

Demnach kommt Gingerbread dennoch auf beachtliche 34,1 %, auch wenn der Trend eindeutig zurückgeht und die Version immer mehr an Nutzern verliert. Nur Android Ice Cream Sandwich und Jelly Bean generieren mit jeweils 23,3 % und 37,9 % weiterhin neue Nutzer.
Besonders auffällig ist zugleich, dass die ehemalig nur für Tablets vorgesehene Android Version Honeycomb 3.2 mit seinen 0,1 %, ähnlich wie die Android-Urgesteine Donut, Eclair und Froyo, so gut wie ausgestorben ist.

Dieser Trend zeigt, dass es für den Google Play Store unausweichlich ist, dass viele Applikationen mit einer alten Kernsoftware sowie die zukünftigen Apps auf die neue Version Jelly Bean optimiert werden müssen, um den Bedürfnissen seiner Nutzer zukünftig gerecht zu werden.

Android Jelly Bean

Back to School: Apples Studentenangebot

Einigen von euch ist Apples Projekt “Back to School”, mit dessen Hilfe Vergünstigungen für Schüler, Studenten und Lehrpersonal möglich waren, sicherlich noch vom letzten Jahr bekannt. Auch außerhalb dieser Aktionen, bietet Apple oftmals großzügige Rabattaktionen für die genannte Zielgruppe an, damit vor allem Schülern und Studenten mit einem geringen Einkommen die Kaufentscheidung erleichtert werden kann.

Und wie MacRumors bereits prophezeite, startete Apple kürzlich erneut eine Back to School‐Aktion. Dieses Projekt findet pünktlich zum Semesterbeginn vom 2. Juli bis zum 6 September statt.
Diesmal werden dem Schüler, Studenten, den Eltern, die für ein studierendes Kind einkaufen, oder dem Lehrpersonal Geschenkkarten im Wert von 40 € und 80 € angeboten, während es Jahre zuvor zum Kauf eines Macs obendrein einen iPod touch gab.

Allerdings kann der Käufer diesjährig bis zu zwei Geschenkkarten pro Produktkategorie einlösen. Das heißt, dass beim Kauf eines Macs und eines iPhones zwei Vergünstigungen stattfinden, solange man die Anforderungen für die Teilnahme erfüllt. Die jeweiligen Geschenkkarten können dann für das gewünschte Produkt im Apple Store eingelöst werden.

Neben einigen Apple Produkten wird erstmals auch das iPhone in die Aktion integriert:

  • Macbook Pro, MacBook Air & iMac (80 € Karte)
  • iPad 2, iPad mit Retina Display & iPad mini (40 € Karte)
  • iPhone 4, iPhone 4S & iPhone 5 (40 € Karte)

Natürlich ist eine derartige Aktion für Schüler und Studenten mit einem geringen Einkommen vorteilhaft. Zugleich sollte man allerdings bedenken, dass bereits im Herbst eventuell ein neues iPhone und iPad erscheint. Falls also Interesse am neuen Gerät besteht, sollte man zweimal überlegen, ob man den Studentenrabatt wahrnehmen möchte. Wenn Überlegungen zum Kauf eines MacBook Air bestehen, kann das Angebot hingegen gerne wahrgenommen werden, da die neuen Modelle erst kürzlich erschienen sind.

Back to School ‐ Angebotsbestimmungen: http://goo.gl/XI0dd

Back to School

App der Woche #1: Guncrafter

Ab heute wird es auf ApplOid Impuls nun wöchentlich das neue Format “App der Woche” geben. Denn im App Store als auch in dem Google Play Store gibt es unzählige praktische, unterhaltsame aber auch teilweise unbrauchbare Apps. So beinhaltet der Apple Store derzeit mehr als 850.000 erstaunliche Programme, während der Play Store von Google unglaubliche 700.000 Applikationen umfasst. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich der ein oder andere im großen Programmdschungel verliert.

In diesem Konzept stelle ich euch daher noch unbekannte, aber auf jeden Fall nennenswerte und erfinderische Applikationen vor, die Euch euren Alltag vereinfachen oder einfach nur sehr viel Spaß bereiten.
Wie erwähnt, wird auf ApplOid Impuls nun am Freitag jeder Woche ein “App der Woche” mit einer empfehlenswerten Applikation veröffentlicht. Ich bin also auf euer Feedback zu den jeweiligen Applikationen, wie ihr diese bewertet, sehr gespannt.

Nun aber zur ersten App. Mein absoluter Favorit dieser Woche ist eindeutig “Guncrafter” von Naquatic LLC, welche unter anderem Spiele wie “Shooting Showdown” oder “Hockey Showdown” entwickelt haben.
Obwohl die von ihnen entwickelten Apps allesamt eine sehr gute Bewertung haben, ist das Entwicklerteam noch nicht wirklich bekannt. Das liegt aber vor allem daran, dass Naquatic eine überschaubare Anzahl seiner Spiele in den Markets anbietet.

Doch was ist Guncrafter und worum geht es in dem Spiel? – Wie der Name es schon erahnen lässt, geht es in dem Programm um Waffen sowie ihr “Crafting” bzw. ihre Fertigung. Abgesehen davon, dass Guncrafter ein Namensvetter von dem weltbekannten Computerspiel Minecraft ist, weist es zusätzliche Parallelen vor allem in der Spielemechanik und der Grafik auf.
Einfach gesagt kann man behaupten, dass Guncrafter eine Mischung aus einem simplen Shooter und dem Spiel Minecraft ist.

Wie die Entwickler selber schreiben, kann der Spieler seine Waffe konzipieren, sie in den Multiplayer-Gefechten benutzen und das Ergebnis teilen. Das sind die Hauptmöglichkeiten, die den Spieler der Applikation erwarten.
Natürlich ist das Spielprinzip weitläufiger als es auf den ersten Blick scheint. Sobald man sich seine erste Waffe aus Holz erstellt hat, kann man seine Fähigkeiten im Trainingsmodus ausbauen, sein Geschick gegen echte Gegner oder Freunde versuchen oder einfach in den Glückspielmodus wechseln, in welchem eure Reaktionsfähigkeit abgefragt wird.
So erhaltet ihr nach erfolgreichen Gefechten und Reaktionstests entweder Goldmünzen oder Pflanzen, die ihr wiederum gegen Goldmünzen einlösen könnt. Die erspielten Goldmünzen können dann gegen erweiterte Magazine oder modifizierte Waffenteile eingelöst werden, um euch den entscheidenden Vorteil gegenüber euren Mitspielern zu verschaffen.

Die Applikation verbucht derzeit über 28 tausend Download-Aufrufe und etwa 22 tausend positive Bewertungen. Die App ist darüber hinaus völlig kostenfrei, bietet aber die kostenpflichtige Variante “Guncrafter Pro” mit Erweiterungen an.
Die Applikation stellt großen Spielspaß und spannende Multiplayer-Gefechte bereit, so dass ich das Spiel jedem Actionfreund für das Smartphone oder das Tablet weiterempfehlen darf.

Guncrafter auf Google Play: http://goo.gl/twy30
Guncrafter im App Store: http://goo.gl/6KVsV

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Problematische Android-Sicherheitslücke

In letzter Zeit häufen sich leider immer wieder Meldungen von Entwicklern oder Sicherheitsfirmen, dass viele Android-Geräte leichte bis zu schwerwiegende Lücken aufweisen würden, die mittels Patches und Updates gefüllt werden müssen, damit sich Viren die Schwachstellen nicht zunutze machen können.

So haben die Sicherheitsexperten von Bluebox Security, eine IT-Sicherheitsfirma, die ihren Dienst bereits seit 2006 anbietet, eine weitreichende Android-Sicherheitslücke entdeckt, die 99% aller Android-Geräte betreffe und weltweit rund 900 Millionen von ihnen verwundbar mache.

Wie Bluebox Security berichtet, seien nahezu alle Geräte seit Android 1.6 “Donut” und vor allem die, die in den letzten vier Jahren veröffentlicht wurden, betroffen.

Android Apps verfügen über kryptographische Signaturen, die als Sicherheitsschlüssel fungieren und bei der Installation von Android registriert werden. Alle späteren Updates müssen die gleiche Signatur haben, um sicherzustellen, dass die Software aus der gleichen Quelle stammt und der Programmcode nicht verändert wurde. Über dieses Sicherheitselement sollen Manipulationen erkannt und verhindert werden.

Die von Bluebox entdeckte Sicherheitslücke ermöglicht es Hackern allerdings, diese digitale Sicherheitsschranke zu umgehen und jede App-Software zu verändern, ohne dass der Nutzer oder das System etwas davon erfährt. Die manipulierten APK-Dateien werden dann von den ahnungslosen Nutzern installiert und dem System vorgegaukelt, dass es sich um eine vorschriftsmäßige Applikation handele. So gelangt die Malware, getarnt als ordnungsgemäße Applikation, auf das Smartphone oder Tablet und kann je nach zugeteilten Zugriffsrechten dem System schwerwiegenden Schaden zufügen.
Bluebox betont, dass es besonders kritisch sei, wenn ein Angreifer es auf Anwendungen abgesehen hat, die von den Geräteherstellern programmiert wurden und besonders weitreichende Zugriffsrechte im Android-System haben. Spätestens in einem solchen Fall könnten dann nicht nur Daten ausgelesen werden, sondern auf alle Funktionen des Smartphones zugegriffen werden.

Angemeldet habe Bluebox Security dieses Problem bereits im Februar dieses Jahres. Im März soll Google dann die Hersteller informiert haben, doch nur Samsung habe bisher sein aktuelles Topmodell Samsung Galaxy S4 mit einem Patch versehen. Zusätzlich hat Google ebenfalls weder mit einem Patch noch mit einer offizielle Stellungnahme auf die Sicherheitslücke geantwortet, so dass fraglich ist, ob und wann die Geräte von dieser Lücke geschützt werden.

Vor allem den Endnutzern bleiben nur wenige Möglichkeiten ihr Android-Gerät vor Angriffen zu schützen. So ist es unerlässlich, dass die Android-Nutzer ihre Geräte mit den offiziellen Systemupdates der Hersteller auf dem Laufenden halten.
Darüber hinaus kann man die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs enorm senken, indem man sich auf die Applikationen des Google Play Markets sowie auf die App-Anbieter seines Vertrauens beschränkt.

Android Sicherheitslücke